Geschädigt/Opfer einer Straftat – zivilrechtliche Möglichkeiten

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Als Geschädigte/r/ oder Opfer haben Sie gegen den/die Verantwortliche/n verschiedene Möglichkeiten im Zvilrecht. (Hier zurück zur letzten Übersichtsseite) .

Schadensersatz / Schmerzensgeld = „Zivilrecht“

„Zivilrechtlich“ heißt, es geht nur zwischen Ihnen und dem Täter um Ausgleich Ihres Schadens, d.h. um Geld. Hier geht es darum…

  • sicherstellen, dass Ihr Sachschaden ersetzt wird
  • sicherstellen von Schmerzensgeld für seelische Verletzungen,
  • auch um Ausgleich des Schadens, den Ihre Angehörigen haben, weil Sie ausgefallen sind:
  • wichtig auch: Sicherstellen der zukünftigen Ersatzpflicht für zukünftige Einbußen, die man heute noch nicht in Zahlen fassen kann (falls später noch eine Schadensfolge auftritt und/oder Sie weiter leiden – Diese Ansprüche können sonst recht schnell verjähren!)

Strafgericht: Nur Strafe

Das Strafgericht dagegen kümmert sich um die Strafe. Dies dürfen Sie ja nicht durch „Selbstjustiz“ erledigen. 

Ähnlich im Zivilrecht: Sie dürfen Ihr Geld nicht gewaltsam eintreiben, sondern brauchen einen vollstreckbaren „Titel“, dann macht das notfalls der Gerichtsvollzieher.

Diesen „Titel“ (Mahnbescheid, Vollstreckungsbescheid, Urteil…) bekommen Sie beim Zivilgericht.