Insbes.: Staatliche Neutralitätspflicht

Art. 8 GG schützt ohne inhaltliche Wertung: Neutralitätspflicht / Meinungsneutralität eines Vorgehens

Zitat aus Pieroth/Schlink, Grundrechte I, Rn. 791:

„Für meinungsspezifische Eingriffe in Versammlungen, die durch Art. 8 i.V.m. Art. 5 geschützt sind, bestimmt sich die verfassungsrechtliche Rechtfertigung nach Art. 5 Abs. 2 mit der Folge, dass das Vorgehen gegen Versammlungen meinungsneutral sein muss und gegen rechte und rechtsextremistische Versammlungen nicht anders erfolgen darf als gegen linke und linksextremistische oder Mainstream-Versammlungen. Vgl BVerfGE 111, 147/154 f; BVerfG, NJW 2001, 2069, 2072, 2075, 2076; Dörr, VerwArch  2002, 485; Kloepfer, VerfR II, § 63 Rn 61; Hufen, StR II, § 30 Rn 38.“