Zeugenaussage – was muss ich aussagen?

Sie müssen eine Zeugenaussage machen und haben Angst davor?

Sie fragen sich: Was muss ich aussagen – was nicht? Sie haben Angst, dass Sie von Richter, Staatsanwalt, Verteidiger angegriffen, angeschrien werden? Angst, dass man von Ihnen unbedingt Dinge wissen will, an die Sie sich nicht genau erinnern – oder gar nicht mehr? Angst, dass man Ihnen mit Strafe droht, „wenn Sie nicht alles sagen“? Angst, dass Sie dem/der Angeklagten unbewusst schaden (oder nützen) mit einer Aussage oder mit Details, die man von Ihnen erzwingt – obwohl Sie sich gar nicht mehr genau erinnern?

Das Schlechte vorweg – diese Angst ist leider berechtigt, denn das kann passieren. Hier zu den Infos: Strafverfahren realistisch; worauf Sie sich einstellen müssen – und warum.

Das Gute ist aber: Mit diesen Infos müssen Sie solche Situationen nicht fürchten. Die meistern Sie mit links. Denn alles, was Sie nur sagen müssen –und nur sagen dürfen, ist:

Woran Sie sich heute noch wirklich erinnern – und sonst nichts!

Sie haben kein fotografisches Gedächtnis, Sie sind kein USB-Stick, und so sieht es auch das Strafprozessrecht. Wenn Sie sich daran halten, kann nichts passieren. Hier zu den Infos. (Hier zu Alle Infos, wenn Sie Zeuge im Strafverfahren sind).

Hier zu den weiteren Infoseiten im Themenbereich:

Hier genauer zu: Zeugenaussage – Wahrheitspflicht – aber nur über die heutige, jetzige Erinnerung

Hier genauer zu: Pflicht zur Aussage als Zeuge im Strafverfahren – auch wenn man nichts mehr weiß?

Vorsicht (wenn Sie die obigen Infos nicht gelesen haben): Risiko Falschaussage / Verschweigen